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Weggeschaut ist mitgemacht Jg. 7 - 4.12.12

Jahrgang 7 - Projekttag zum Thema: „Weggeschaut ist mitgemacht“ - Veranstaltung gegen Mobbing mit der Kulturschule Leipzig (2 Personen, die zunächst ein Stück spielen und anschließend mit den Schülern ins Gespräch kommen ...) 4.12.2012

Auszüge aus Schülerberichten der 7c:
Heute hat die Schule erst um 8.45 Uhr angefangen. Vorher konnten wir schon in unsere Klassenräume und ich habe mit meinen Freunden geredet.
Wir sollten heute Spiele mitbringen und haben die Spiele zuerst vorgestellt. Dann haben wir alle Brettspiele und Kartenspiele gespielt, zum Beispiel: Halli galli, Monopoly, Lotti Karrotte, ... Nach der großen Pause sind dann alle drei 7. Klassen in die Aula gegangen. Da haben zwei Profis aus Leipzig ein Theaterstück vorgeführt zum Thema Mobbing. Also da waren eine Frau und ein Mann, aber die haben Kinder gespielt , dass einer, der Kim heißt und neu in der Schule ist, von allen anderen Schülern ignoriert wird. Auf einmal hat es angefangen, dass alle ihn mobben. Kim wurde es nach langer Zeit zu viel, er hat das Messer des schlimmsten Mobbers Farid genommen und Farid damit am Hals bedroht. Dann haben die Schauspieler auch die Lehrer gespielt und gezeigt, dass Farid jetzt als Opfer behandelt wurde. Keiner hat Kim richtig geholfen.
Nach dem Stück haben noch einige Schüler von uns auf die Bühne kommen sollen und sie haben dann Texte vorgelesen und sollten sagen, ob das Mobbing ist ...
Nach der Pause waren wir wieder in unseren Klassen und haben in unseren Gruppen ein Blatt bekommen mit Fragen, wie das Verhalten in der Klasse ist. Auf den Zetteln standen Sätze, wie das Klima und der zusammenhalt in der Klasse ist und noch andere Sachen über unseren Platz in der Klasse. Tim (7c)

Heute haben wir einen Projekttag gehabt. Zwei Schauspieler sind zu uns gekommen und haben uns etwas über Mobbing vorgespielt. Zuerst haben wir in unserer Klasse Brettspiele gespielt. Ich habe mit Juri Lotti - Karotti gespielt, danach habe ich mit Martin Halli-Galli gespielt, beides war toll.
In der Aula haben wir dann von zwei Schauspielern was über Mobbing vorgespielt bekommen. Jeder Schauspieler hat mehrere Personen gespielt. Später in der Klasse haben wir dann überlegt, was wir tun sollen, wenn wir gemobbt werden. Zuerst haben wir noch Gründe gesammelt, warum so viele bei Mobbing wegsehen: .... will ich nichts mit zu tun haben, bin sonst selbst dran und werde fertig gemacht, ... der / die ist eh nicht mein Freund....
Juri, Colin, Jakob und ich waren eine Gruppe. Die Schauspielerin hat uns am Schluss noch was erzählt über Cyber-Mobbing. Der Tag heute war toll. Nahom (7c)

Als Erstes haben heute die Schüler, die Spiele mithatten, diese vorgestellt. Wir haben Gruppentische gestellt und die Spiele gespielt. Es war sehr lustig und hat total Spaß gemacht. Eda, Amira und ich haben „Mensch ärgere dich nicht“ gespielt. Ich habe gewonnen und danach Eda und dann Amira.
Nach der Pause haben uns zwei Schauspieler vom Theater ein Stück über Mobbing vorgespielt. Man hat es nicht sehr verstanden, weil es nur zwei Personen vorgespielt haben, obwohl es um mehrere Personen ging. .... In der Klasse haben wir dann später Arbeitsblätter über das Thema bekommen und danach hat die Schauspielerin mit uns darüber geredet, was wir bei Mobbing tun können und welche verschiedenen Gruppen es gibt. Das hat eigentlich nicht viel gebracht und hat auch keinen Spaß gemacht, Sanah ( 7c)

In der Nachbesprechung, die ich mit Frau Daniela Frehse, Kulturschule Leipzig (www.kulturschule.info) nach dem Projekttag führe, macht sie deutlich, dass die Offenheit des Stücks, dem jugendlichen Publikum die Möglichkeit verwehren will, sich rausziehen zu können im Sinne von: „So ist das bei uns nicht ....“. Wichtig ist es ihr, dass Jugendliche, die gemobbt werden, durch das Stück sehen: „....ich bin nicht alleine, anderen geht es auch so.“
Ein „darüber sprechen“, evtl. Vertrauenslehrer oder Klassenlehrer ansprechen soll angeregt werden. Die Nachbereitung heute kann nur ein erster Schritt gewesen sein, die Schweiger und Akzeptierer / Wegseher auf die Folgen hinzuweisen und sie zum Nachdenken zu bringen.
Frau Frehse empfiehlt uns für die weitere Arbeit das in der Schweiz von Psychologen entwickelte Spiel MOBBOLO und nennt auch noch eine weitere Internetseite, in der Infos zum Theaterstück zu sehen sind: www.mobbing-weggeschaut-ist-mitgemacht .
Hanne Wiltsch